Mittwoch, 28. September 2011

Schloss Radibor erstrahlt in neuem Glanz.

21. September 2011,

Herbstanfang,

ein ungeheuer wichtiges Etappenziel ist erreicht!


Nach sehr aufwändigen Arbeiten - ununterbrochen seit 5 Monaten innen und aussen -, konnte die 1. Etappe der Restaurierung von Schloss Radibor als Vorschlag für ein bauliches Gesamtkonzept abgeschlossen werden.



Die Bauherrschaft, der International Burnout Fund, vertreten durch Erwin Feurer, schätzt sich glücklich, der Öffentlichkeit eine nunmehr kerngesunde Frontfassade präsentieren zu dürfen; auch ist das Dach dieses Teils des Schlosses repariert und dicht gemacht sowie Innenteile, die verfault oder zerstört waren, ersetzt worden.


Bei sämtlichen Innen- und Aussenarbeiten ist grösster Wert darauf gelegt worden, die 300-jährige Geschichte des Hauses in vollstem Umfang zu respektieren und darzustellen und jedes kleinste Detail aus verschiedenen Bau- und Gestaltungsepochen - wenn immer möglich - zu erhalten.


Die bisherigen Rückmeldungen der unzähligen Betrachter und Besucher - ob Jung oder Alt - sind uneingeschränkt positiv. Die obere und untere Denkmalpflege Sachsens wird das Werk noch begutachten müssen; allfällige Korrekturen des Farb- und Formkonzepts der Fassade sind möglich und diskutierbar, zumal erst die Grundierung vorgenommen worden ist. Ziel ist in jedem Fall, eine Gestaltungslösung zu finden, die - weder zu protzig noch zu bescheiden - Grundlage und Masstab für sämtliche weiteren baulichen und restauratorischen Schritte sein wird.



Schloss Radibor Mittelrisalit




Schloss Radibor Seitenrisalit rechts



 Schloss Radibor Seitenrisalit links


Die Frontfassade wurde höchst sorgfältig und respektvoll restauriert bzw. repariert; lediglich die beschädigten Teile wurden entfernt und neu aufgebaut mit hochwertigen mineralischen Mauer- und Putzmaterialien, sämtliche Risse wurden geöffnet und konnten saniert werden. Dadurch konnte die Fassade weitestgehend in ihrem Originalzustand erhalten werden.


Durch die Farbgestaltung konnte die Fassade entsprechend ihrer ursprünglichen Gliederung strukturiert und und aufgegliedert werden, wodurch die edle Schönheit des barocken Formenreichtums hervorgehoben werden konnte. Der Giebeldach- und die Seitenrisalitdachabschlüsse, die säulenartigen Mauerteile links und rechts des Mittelrisalits, die für Bilder und Skulpturen vorgesehenen Einbuchtungen in den Aussenrisaliten mit Sandsteinüberdachungen wurden nicht bemalt, sondern werden lediglich mit einer farblosen Versiegelung geschützt.


Die nun als Beispiel angezeigte Farb- und Formensprache ist dabei nicht eine Erfindung der Bauherrschaft; sie wurde dem Bauwerk entnommen und abgelesen und soll in und um das ganze Bauwerk einheitlich und rein weitergeführt werden.


Aufgrund der begrenzten finanziellen Mittel der Bauherrschaft - es wurden keine Fördermittel beantragt und verfügt - muss das Bauvorhaben weiterhin in Etappen durchgeführt werden. Das Einverständnis der Denkmalpflege zum Vorgehen vorausgesetzt, wird in den nächsten Wochen die Gerüstung an die Seitenflügel verlegt und werden die notwendigen Fassaden- und Dachsicherungsarbeiten durchgeführt.


Mit den bisherigen Arbeiten wollte die Bauherrschaft jedoch transparent darstellen, wie grundsätzlich und seriös sämtliche Arbeitsgänge durchgeführt werden und insbesondere zeigen, in welcher bescheidenen Pracht das Schloss früher ausgesehen hat und wie es für eine prosperierende Zukunft wieder instandgestellt wird.


Die über Jahrzehnte anhaltende abschreckende Wirkung durch den desolaten Zustand von Schloss und Umgebung soll damit beendet sein. Nachdem auch die Erschliessung mit Wasser und Strom sowie Telefon stattgefunden hat, dürfen sich allfällige Interessenten - auch Investoren - Gedanken machen, inwiefern sie sich beim weiteren Verlauf der Schlossgeschichte engagieren wollen. Die Bauherrschaft steht für Gespräche zur Verfügung.


Frontfassade nach Beendigung der Maurerarbeiten

Donnerstag, 9. Juni 2011

CH-Aktiengesellschaft mit Jugenstilfabrik in Annaberg-Buchholz zu verkaufen.

Aus organisatorischen Gründen gelangt diese traumhaft schöne Jugenstilfabrik in Annaberg-Buchholz nahe der polnischen Grenze zusammen mit einer Schweizer Aktiengesellschaft zum Verkauf.

















Gewerbegrundstück in 09456 Annaberg-Buchholz, Hans-Witten-Strasse 9/11
Grundstücksgrösse ca. 2440 m2
Nutzfläche ca. 2360 m2
verschiedene Gebäude an erhöhter Lage
gute Zufahrtsmöglichkeiten
ohne hypothekarische Belastungen im Grundbuch
in schlechtem Zustand
für diverse Gewerbe geeignet, ev. auch für Hotel, Altersresidenz etc.
















Die Eigentümergesellschaft kann (muss aber nicht) mitübernommen werden.

Commerz Vision AG mit Sitz in CH-9322 Egnach

Anfragen und Auskünfte unter
0041 79 335 08 12

oder per e-mail
kultur-palast@bluewin.ch

Mittwoch, 2. Juni 2010

(Good) News von Schloss Radibor.

Erfreuliches kann berichtet werden:

- Eingänge ordnungsgemäss verschlossen; keinerlei unerlaubte Eintrittsversuche konnten festgestellt werden. Das Eigentum ist respektiert worden.

- Der Aufbau eines tragfähigen und funktionierenden Netzwerks macht Fortschritte.


- Das Schloss kann von interessierten Besuchern nach Voranmeldung (0041 79 335 08 12) durch die Haupteingangstüre betreten und besichtigt werden. Sich selbst und andere gefährdende Einbruchsversuche sind unnötig geworden.


 
 
 
 
 

 
 
 - Ein Briefkasten ist für die Übermittlung von Post und Nachrichten angebracht worden. Die ersten Destinatäre sind damit erreichbar. Es sind dies namentlich der International Burnout Fund und die Com Media Vision AG, sowie Erwin Feurer.


 
  
 
- Von einem Nachbarn ist sogar der Park von Ästen und Holz teilweise freigeräumt worden.

Vielen Dank.

 
 
 
- Ein zugemauerter Kellerzugang, über dem eine Inschrift des Erbauers von Schloss Radibor, von Friedrich Wilhelm von Schack, sowie eine Übersetzung dieser Inschrift in Marmor aus DDR-Zeiten, angebracht ist, wird derzeit untersucht und demnächst eine Öffnung dieses Zugangs vorbereitet. Es ist zwar nicht anzunehmen, dass das weltberühmte, legendenumwobene Bernsteinzimmer oder Teile davon sich ausgerechnet auf Schloss Radibor finden lassen. Dennoch dürfte es sehr spannend sein, herauszufinden, was in diesem Keller eingemauert wurde.

Freitag, 30. April 2010

Planungsgrundlagen für die Sanierung von Schloss Radibor in Buchform.














Die seit 2010 verantwortliche Eigentümerschaft für Schloss Radibor, der International Burnout Fund, vertreten durch den Schweizer Bau- und Kulturunternehmer Erwin Feurer, hat soeben eine Studie, die den heutigen Planungsstand umfasst, veröffentlicht.


Zweck und Inhalt dieser Publikation:

Gesamtplanung bis zur Baueingabe
Leitfaden für Handwerker
Entscheidungsgrundlage für private Investoren
Prospekt für Interessenten an der Nutzung
Absichtserklärung und Offenlegung
Verständnis- und Vertrauensbildung
Erstellung eines Inventars
Zusammenfassung des jetzigen Wissens
Bewusstseinsbildung für den Wert der Denkmalpflege
Umsetzung und Lösung von Problemen
Planunginstrument für die Restauration von Schloss Radibor.
Historischer Hintergrund.
Bestandesaufnahme, Entwicklung von Konzepten und Strategien zur Rettung des historisch wertvollen Kulturguts.
Entscheidungsgrundlage für Investoren und Nutzer.
Interaktives und dynamisches Bau-, Kunst- und Kulturprojekt.



Ab sofort erhältlich unter:

http://www.lulu.com/product/paperback/schloss-radibor-bl%c3%bcte-zerfall-und-restauration/10791629 .


Das Buch ist auch als Download erhältlich und wird laufend ergänzt.

Donnerstag, 8. April 2010

Schloss Radibor - Nutzwertanalyse - Lösungsorientiertes Diskussionsforum

Grundlagen Schloss Radibor (Kurzfassung)

Originaltext unter
http://www.schlossradibor.blogspot.com/

Historie

Die Wurzeln von Schloss Radibor gehen nach heutigem Erkenntnisstand zurück bis ins 13. Jahrhundert. Die erstmalige urkundliche Erwähnung ist umstritten; gemäss einer Quelle wird das Schloss 1221 erstmals als Herrensitz erwähnt, eine andere Quelle sieht 1359 als erstmalige urkundliche Nennung. Ursprünglich als Wasserburg gebaut, fanden mehrere Überbauungen statt, 1447 zum Rittersitz und 1709 die letzte Überbauung in die heutige Form eines Barockschlosses.
Die Schlossgeschichte ist geprägt von vielen Besitzerwechseln. Die berühmtesten Familien waren 1441 die Familie Hans von Bolberitz von Radibor, die Familie von Plaunitz 1463 - 1563, die Familie von Haugwitz 1589 - 1605, ab 1605 der Herr von Minkwitz, einer der eifrigsten Anhänger Luthers, sodann die Familie von Schack ab 1707, die das heutige Anwesen erbaute, sowie ab 1765 - 1945 zuerst die Familie des kaiserlichen Generals und Barons von Ried, dann die Familie Freiherr von Welck. Ab 1964 befand sich im Schloss das Sorbische Lehrerinstitut. Seit den 90er Jahren steht das Schloss leer, zerfällt und verkommt in einen mehr und mehr äusserst bedenklichen und beschämenden Zustand. Ab 1999 war das Schloss im Besitz und Eigentum eines sächsischen Bauunternehmers ohne jegliche Wartung und Unterhalt. Seit 2010 ist der Schweizer Bau- und Kulturunternehmer Erwin Feurer im Namen des International Burnout Fund Eigentümer des Schlosses.

Lage

Schloss Radibor liegt im Zentrum der sächsischen Gemeinde Radibor, nahe Bautzen in der Oberlausitz in einer leicht vertieften Senke, umgeben von einem ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Park.

Zustand heute

Erhalten geblieben, zum Teil jedoch nicht mehr dazugehörend, sind bis heute das Schlossgebäude selbst, zwei barocke Gartenpavillons, das Torhaus (Jan Pierre van Ede, dem Besitzer von Schloss Weissig gehörend), die alte Brauerei, ein Gesindehaus, der Eiskeller sowie Teile der markanten Bruchsteinmauer.
Das Kernstück der Anlage, das Herrenhaus und Schlossgebäude, sowie die beiden Gartenpavillons befinden sich nicht nur in einem äusserst desolaten Zustand; durch eine völlig unverständliche Plünderung, die nach dem Auszug des Sorbischen Lehrerfortbildungsinstitut stattgefunden haben muss, ist das Schloss nahezu unbewohnbar gemacht worden. Sämtliche Türen und Tore, sämtliche Radiatoren, fast die gesamte Haustechnik, Beschläge, teilweise Fenster sind systematisch ausgeräumt worden, womit dem wertvollen Denkmalpflegegut ein nahezu irreparabler Schaden zugefügt wurde, da neue Bauteile an einem Denkmalpflegeobjekt das Originale nie ersetzen werden können.
Äusserlich verletzt und gravierende Ursache weiterer Bauschäden ist das Dach, ein Mansarden-Pultdach, einerseits in der Holzkonstruktion von Ungeziefer- und Wurmbefall geschädigt und bedroht (zur Zeit Schädlingsbefall jedoch wenig aktiv), andererseits bautechnisch mangelhaft erstellt oder renoviert; ohne Dachrinnen und Ablaufrohre ist dieser wichtige Bauteil ausserstande, das Gebäude innen trocken zu halten und wirkt dauernd feuchtigkeitbildend für den gesamten Dachkranz und sämtliche Aussenfassaden. Die Folgen sind Risse in und am Gebäude, Deckendurchbrüche, Gaubenabsenkungen bis hin zu -einbrüchen sowie Mauerabplatzungen und insgesamt erhebliche statische Verschiebungen.
Vergleichsweise unbedeutend, jedoch in keinster Weise zu verharmlosen und entschuldbar, ist die Zerstörung nahezu sämtlicher Fensterscheiben sowie weitere Vandalenakte, die jedoch verglichen mit anderen Gegenden im Osten Deutschlands noch als gemässigt bezeichnet werden dürfen, abgesehen vom Diebstahl der Türen und Tore und weiterer Materialien.
Nahezu die gleichlautende Analyse wie über das Hauptgebäude muss leider über die Gartenpavillons gemacht werden; sie sind ebenfalls in einem himmeltraurigen Zustand.
Der unter Denkmalschutz stehende Park bedarf einer dringlichen Ausdünnung und Ordnung, die vorderhand jedoch unter dem Gesichtspunkt der „Luftgebung“ und Freilegung des Schlosses vorgenommen werden soll.

(Fortsetzung, Ergänzung, Änderung folgen)

Originaltext unter

http://www.schlossradibor.blogspot.com/


Donnerstag, 4. März 2010

W.S. Gegenschatz: "Du KUNST MICH MAL!"






Soeben erschienen:

Publikation über W.S. Gegenschatz unter

http://www.lulu.com/content/hardcover-buch/ws-gegenschatz-irreversible-investition-des-lebens-in-die-kunst/8410759

W.S. Gegenschatz: Irreversible Investition des Lebens in die Kunst.

durch Erwin Feurer

Hardcover, 396 Seiten
Vorschau $99.20

Momentaufnahme und Reportage über den Schweizer Kunstschaffenden W.S. (Werny Scaramouche) Gegenschatz, Aadorf, Schweiz.

Grobe Bestandesaufnahme des aktuellen Werks eines begnadeten Autodidakten.

Darstellung eines Meisters in der Königsdiziplin der Steinmetzkunst, eines Beherrschers der Aquarelltechnik, der Ölmalkunst auf sämtlichen Untergründen sowie der Skizziertechnik.

Interaktives Kunst-, Kultur- und Sozialprojekt.

Siehe auch:


http://wsgegenschatz.blogspot.com/