In der Folge werden wir das Geschehen rund um die CBB Holding AG in Insolvenz (Concordia Bau und Boden) thematisieren.
Dazu folgender Grundlagenbeitrag:
Interne und externe Kostenproduktion bei der Unifina Holding AG in Liquidation
Die Betrachtungen der Nachlassstundungen bzw. Konkurseröffnungen in allgemeiner Art und im konkreten Fall der Erb-Gruppe zeigen ein eklatantes Missverhältnis auf zwischen Konkursdividende und Produktion interner und externer Kosten.
Dem jüngsten Zirkular Nr. 6 des Sachwalters der Unifina Holding AG, Wenger Plattner Bern vom 26. November 2008, verfasst von Dr. Fritz Rothenbühler, ist zu entnehmen, dass „die voraussichtliche Nachlassdividende für die ungesicherten Forderungen der dritten Klasse aus heutiger Sicht auf 1,5 - 7 % geschätzt wird (1,5 % bei angemeldeten Forderungen von CHF 4,762 Mia; 7 % bei gemäss Kollokationsplan anerkannten Forderungen (inkl. pfandgesicherte Forderungen) von CHF 1,028 Mia)“.
Die Liquidationskosten, bzw. interne und externe Kosten gehen daraus nicht hervor.Dazu gibt aber der 3. Rechenschaftsbericht vom 26. Februar 2008 den mehrmaligen Verweis auf Beilage 4, den Liquidationsstatus der Unifina per 5. Dezember 2003 (nachgeführt per 31. Dezember 2007), worin nun Liquidationskosten (Berichtsperiode) (total, geschätzt, CHF 2,5 Mio) CHF 677'064 aufgeführt sind, wovon CHF 105'222 auf externe Berater fallen.
Auch die Liquidationskosten im Liquidationsstatus der Unifina Holding AG per 5. Dezember 2003 (nachgeführt per 31. Dezember 2006) sind mit CHF 749'198.45, wovon CHF 254'496.40 für das Vorjahr auf externe Kosten fallen, noch relativ bescheiden, der Vollständigkeit halber seien noch die Saldi der Liquidationskosten von CHF 670'557.60, wovon extern CHF 69'975.50, ebenfalls relativ bescheiden, erwähnt.
Erst der Blick in den Liquidationsstatus der Unifina Holding AG per 5. Dezember 2003 (nachgeführt per 31. Dezember 2005) zeigt dann aber Liquidationskosten von CHF 6'365'868.67, wovon externe Beraterkosten CHF 5'676'034.82 betragen, zuzüglich der Vollständigkeit halber dann noch die Saldi von CHF 749'198.45, wovon CHF 328'875.10 auf externe Berater fallen.
In allen Status stehen mit schöner Regelmässigkeit „Liquidationskosten total geschätzt CHF 2,5 Mio“.
Sie dürften aber bis heute alleine für die Unifina Holding AG die CHF 10 Mio-Grenze nahezu erreicht haben.
Für alle Firmen der Erb-Gruppe kann davon ausgegangen werden, dass alleine per heute die Liquidationskosten die CHF 20 Mio-Grenze erreicht, wenn nicht sogar übertroffen haben.
Es stellt sich schon die Frage, wie lange diese enorme Kostenproduktion noch geduldet wird bzw. was an den Honoraren für externe Berater so teuer und wertvoll war.
Das Preis-/Leistungsverhältnis muss ganz einfach von Fall zu Fall genau betrachtet und untersucht werden, selbst wenn es sich dabei um renommierte und besteingeführte Firmen handelt, die, wenn sie schon anderen in die Karten schauen, sich nicht davor scheuen sollten, Überprüfungen auch bei sich vornehmen zu lassen.
Mutmasslicherweise nun mussten die vor allem in der Anfangsphase per 5. Dezember 2003 angefallenen extrem hohen externen Kosten von über CHF 6 Mio dazu aufgewendet werden, für die Nachlassgerichte Bilanzen und Status zu erstellen, die den Nachlassgerichten zur Verfügung standen, um die Nachlassstundung zu bewilligen.
Siehe dazu:
Unterlagen der Unifina Holding AG
3. Rechenschaftsbericht vom 26. Februar 2008
Liquidationsstatus per 31. Dezember 2007
Liquidationsstatus per 31. Dezember 2006
Liquidationsstatus per 31. Dezember 2005
Wie den Liquidationsstatus zu entnehmen ist, haben sich die geschätzten Konkursdividenden im Laufe der Jahre nach unten bewegt bis zum jetzigen Tiefpunkt von 1,5 %.
Die Frage stellt sich, weshalb anstelle der Nachlassgesuche nicht Anträge auf Konkurseröffnung gemacht wurden.
Zwischenfazit:
Die Seriosität der Arbeit von Herrn Rothenbühler wird damit nicht in Zweifel gezogen.
Trotzdem ist zu untersuchen, wie und wann derart immense externe Kosten aufgrund von welchen Entscheidungen und zu welchen Zwecken produziert worden sind.
Herr Rothenbühler mag mutmasslicherweise durchaus Opfer eines Systems geworden sein, in welches er sich eingelassen hat innert zu kurzer Zeit, ohne die Hintergründe zu kennen und zu prüfen.
Bau- und Kulturmanufaktur Vermittlung von Kunst und Kultur Bautreuhand Kommunikation und Mediation
Donnerstag, 11. Dezember 2008
Freitag, 21. November 2008
Erb-Gruppe (Real News) Blogspot reaktiviert
Der sich mit den Hintergründen des Zusammenbruchs der Erb-Gruppe im Jahre 2003 und ihren Auswirkungen bis heute befassende Blog
http://www.erb-gruppe.blogspot.com/
ist vom gleichen Autor wie der vorliegende Blog "Denkfabrik Ost", von Erwin Feurer, am 20. November 2008 unter dem Titel
"Park Vision AG wird aktiv anstelle der Projekt Vision AG durch Forderungsabtretung"
reaktiviert worden.
Der Niedergang der Erb-Gruppe ist eng verbunden mit dem deutschen Immoblilienriesen CBB Holding AG (Concordia Bau und Boden AG), deren Probleme den Untergang der Erb-Gruppe massgeblich beeinflusst haben und in der Folge ebenfalls Insolvenz anmelden musste.
http://www.erb-gruppe.blogspot.com/
ist vom gleichen Autor wie der vorliegende Blog "Denkfabrik Ost", von Erwin Feurer, am 20. November 2008 unter dem Titel
"Park Vision AG wird aktiv anstelle der Projekt Vision AG durch Forderungsabtretung"
reaktiviert worden.
Der Niedergang der Erb-Gruppe ist eng verbunden mit dem deutschen Immoblilienriesen CBB Holding AG (Concordia Bau und Boden AG), deren Probleme den Untergang der Erb-Gruppe massgeblich beeinflusst haben und in der Folge ebenfalls Insolvenz anmelden musste.
Samstag, 4. Oktober 2008
Mittwoch, 24. September 2008
Ludy Bauer: Schwarz auf Weiss.
Dienstag, 5. August 2008
Hauptwerke Ludy Bauer



Einige Beispiele von Hauptwerken
Acryl auf Leinwand
200 cm x 150 cm
Der heute 58-jährige Künstler Ludy Bauer lebt und arbeitet in Herisau in der Schweiz.
Seine Vorfahren stammen aus der Gegend von Eisleben in Sachsen-Anhalt.
Zur Zeit ist er vorübergehend in der Psychiatrischen Klinik in Herisau hospitalisiert.
Freitag, 1. August 2008
Ludy Bauer meets Pablo Picasso and Fernand Léger

Vermittlung von Kunst und Kultur:
Gerne laden wir auch unsere deutschen Freunde, insbesondere die ostdeutschen, ein, sich mit Ludy Bauer auseinanderzusetzen. Besuchen Sie uns am Bodensee!
Ludy Bauers Vorfahren stammen aus Ostdeutschland (Sachsen-Anhalt); wir planen seine Werke im Rahmen einer Ausstellung in Annaberg-Buchholz zu zeigen.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Jugendstilfabrik Annaberg-Buchholz
15.05.08Mit Schreiben vom 23.07.2008 (Eingang 30.07.2008) teilt uns die untere Bauaufsichtsbehörde von Annaberg-Buchholz mit, dass sich der bauliche Zustand des Gebäudekomplexes drastisch verschlechtert hat und fordert uns auf bis spätestens 15.08.2008 die Gefahrenstellen zu sichern bzw. zu beseitigen.
Wir nehmen das Problem sehr ernst und suchen Bauhandwerker aus der Gegend, die insbesondere Dach- und Sicherungsarbeiten übernehmen können.
Des Weiteren sind wir an der Planung für eine allfällige Nutzung des Gebäudes.
Kontaktnahme unter 0041 79 335 08 12.
Abonnieren
Posts (Atom)


